| Im Roten Saal werden zukünftig drei Wochen nach Stattfinden des Braunschweiger Poetry Slams die vom Publikum gekürten Gewinner gastieren. Autorinnen und Autoren geben einen weiten Einblick in ihr literarisches Schaffen, denn - anders als beim Slam - dürfen auch selbst verfasste Texte vortragen werden, die über fünf, sechs, sieben Minuten lang sind. Das Publikum darf an diersem Abend erleben, was passiert, wenn die Geschwindigkeit der Vorträge zugunsten des literarischen Gehalt, Klang, Rhythmus und Humor zurücktreten darf. Den Start der Reihe machen die Gewinner des Poetry Slams vom 21. September im LOT-Theater. Der zweite Teil des Abends wird regelmäßig von einem "All Star", einem prominenten Poeten, dessen Werdegang beim Slam begann und der sich einen gewissen Bekanntheitsgrad durch zahlreiche Lesungen erarbeitet hat, bestritten. Zum Start der Reihe ist der Hannoveraner Spoken-Word-Virtuose Mirko Buchwitz zu Gast. Buchwitz bewegt sich in der Schnittmenge aus Lyrik, Songtext, Hörspiel und Kurzprosa. Er erzählt vom Ankommen, vom Weitermachen, vom Loslassen, von Freundschaft oder auch von Mettbrötchen. Inszenierte Literatur wird bei ihm zur humorvollen und dennoch tiefsinnigen Achterbahnfahrt. Jüngst hat Buchwitz bei der Poetry Slam Sendung des WDR eine "hochvergnügliche Paraphrasierung von Freejazz" vorgetragen. Buchwitz über sich selbst: "Ich bin eine Live-Band!". Durch das Programm führt der Slam-Master Roland Kremer. |