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Running Mic während der Plakart+ Kunstaktion
Kurz vor der Sommerpause meldet sich der Pop(p)in Poetry Slam zusammen mit dem Aktionskreis Offenes Mikrophon aus Hannover w‰hrend der Kunstaktion Plakart+ mit Stra_enlyrik in der Braunschweiger City zu Wort. Rund 15 AutorInnen aus der regionalen und deutschlandweiten Slamszene ziehen am 30 Juni um 16.00 Uhr von der Litfa_s‰ule am Steintorwall zum Bankplatz und unterhalten Passanten mit Spontanlesungen bedenklicher bis am¸santer Texte. Die Literaturmarsch endet bei Grillgut, Getr‰nken und Gedichten mit einem Open Mic im Hof der Silberquelle. Alle, die mitmachen wollen, haben die Mˆglichkeit, sich bei Slammaster Roland Kremer unter der Telefonnummer 0531-7075177 anmelden, aber auch spontane Teilnehmer erhalten vor Ort ihre Chance.
Was ist Poetry Slam?
Poetry Slam ist eine vor rund zwanzig Jahren in den USA entwickelte Form des regelmäßigen und für alle Interessenten offenen Literaturwettstreits. Seither genießt Poetry Slam Kult-Charakter. Als Jury fungiert in der Regel das Publikum vor Ort, das seinen Sieger durch Akklamation kürt. Im Mittelpunkt stehen der Text und dessen bestmögliche Performance. Alle Mitwirkenden unterwerfen sich deshalb einem Zeitlimit, verzichten auf Hilfsmittel wie Musikeinspielungen, Begleitinstrumente, Kostüme oder ähnliches. Die Slamer tragen ausschließlich selbst verfasste Texte vor. Es gibt keine Stil-Vorgaben.
Best of Slam Lesung im Roten Saal

Im Roten Saal werden zukünftig drei Wochen nach Stattfinden des Braunschweiger Poetry Slams die vom Publikum gekürten Gewinner gastieren. Autorinnen und Autoren geben einen weiten Einblick in ihr literarisches Schaffen, denn - anders als beim Slam - dürfen auch selbst verfasste Texte vortragen werden, die über fünf, sechs, sieben Minuten lang sind. Das Publikum darf an diersem Abend erleben, was passiert, wenn die Geschwindigkeit der Vorträge zugunsten des literarischen Gehalt, Klang, Rhythmus und Humor zurücktreten darf. Den Start der Reihe machen die Gewinner des Poetry Slams vom 21. September im LOT-Theater.

Der zweite Teil des Abends wird regelmäßig von einem "All Star", einem prominenten Poeten, dessen Werdegang beim Slam begann und der sich einen gewissen Bekanntheitsgrad durch zahlreiche Lesungen erarbeitet hat, bestritten. Zum Start der Reihe ist der Hannoveraner Spoken-Word-Virtuose Mirko Buchwitz zu Gast. Buchwitz bewegt sich in der Schnittmenge aus Lyrik, Songtext, Hörspiel und Kurzprosa. Er erzählt vom Ankommen, vom Weitermachen, vom Loslassen, von Freundschaft oder auch von Mettbrötchen. Inszenierte Literatur wird bei ihm zur humorvollen und dennoch tiefsinnigen Achterbahnfahrt. Jüngst hat Buchwitz bei der Poetry Slam Sendung des WDR eine "hochvergnügliche Paraphrasierung von Freejazz" vorgetragen. Buchwitz über sich selbst: "Ich bin eine Live-Band!".

Durch das Programm führt der Slam-Master Roland Kremer.

Sebastian 23
Das erstmal in BS Sebastian 23 aus BOchum!!!
Xòchil A. Schütz
Direkt aus Hamburg. Die Slammerin von Weltruhm!!!
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